Preis & Kalkulation: Deckungsbeitrag, Pakete und ehrliche Preise
Preis & Kalkulation entscheiden, ob dein Modell Nebenverdienst bleibt oder tragfähig wird. Hier bekommst du ein System: Deckungsbeitrag, Fixkosten, Pakete, Mindestpreis und Preispsychologie – ohne Coach-Gelaber.

Preis & Kalkulation: Die drei Zahlen, die du kennen musst
1) Variable Kosten
Alles, was pro Auftrag anfällt: Material, Fahrt, Gebühren, Provisionen.
2) Fixkosten
Alles, was läuft, auch wenn du nichts verkaufst: Tools, Hosting, Versicherung, Telefon, Büroanteil.
3) Deckungsbeitrag
Deckungsbeitrag = Preis – variable Kosten. Das ist die Zahl, die Fixkosten und Gewinn trägt.
Preis & Kalkulation: Mindestpreis (damit du nicht in Masse stirbst)
Viele starten „billig“, um leichter Kunden zu bekommen – und lernen dann die falsche Kundschaft an. Dein Mindestpreis ist:
- hoch genug, dass du nicht 20 Aufträge pro Woche brauchst
- klar genug, dass du nicht jedes Mal neu verhandelst
- so gebaut, dass du später skalieren kannst (Pakete, Standards)
Preis & Kalkulation: Pakete statt Stunden (S/M/L)
Pakete sind der schnellste Weg zu Standardisierung und besseren Margen.
S (Einsteiger)
klarer Umfang, kurze Lieferzeit, ideal für Tests und Einstiege.
M (Standard)
dein Hauptpaket, hier sitzt dein bester Deckungsbeitrag.
L (Premium)
für Kunden, die Ruhe kaufen wollen: weniger Abstimmung, mehr Ergebnis.
CEO-Regel: Das mittlere Paket muss sich „normal“ anfühlen. S ist Einstieg, L ist Anker.
Preis & Kalkulation: 5 typische Preisfehler
- Preis nach Gefühl statt nach Deckungsbeitrag
- zu niedriger Einstiegspreis → du bleibst dort kleben
- Rabatte geben, bevor du Wert erklärt hast
- Fixkosten zu früh aufblasen → Break-even explodiert
- „Stundensatz-Logik“ bei paketfähigen Leistungen
Preis & Kalkulation: Verbindung zu Break-even
Wenn du deinen Deckungsbeitrag kennst, wird Break-even simpel. Dann rechnest du nicht „Umsatz“, sondern Aufträge pro Woche.
Preis & Kalkulation: FAQ
Soll ich am Anfang günstiger sein?
Besser: kleinerer Umfang statt günstiger Preis. So testest du, ohne deine Preisschiene zu ruinieren.
Was ist ein guter Deckungsbeitrag?
So hoch, dass du Fixkosten tragen kannst und nicht in Masse gezwungen wirst. Wenn du nur über Menge leben kannst, stimmt das Modell oder der Preis nicht.